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Danke, Donald!

Zuerst der republikanische Donald, jetzt der demokratische, gebrechliche Joe Biden, BEIDE würden Europa am liebsten scheitern sehen. Vielleicht ist gerade das der Weckruf, den die EU jetzt braucht



Vielleicht werden einmal die Europäer ausgerechnet Donald Trump und Joe Biden dankbar sein. Warum? Weil es bislang nichts genützt hat, dass Europa-Befürworter die gemeinsame Idee verteidigt haben. Weil es auch nichts ausgemacht hat, dass ein Wladimir Putin seit langem still und heimlich an den Grundfesten der EU sägt. Weil erst seit der unverhohlen plumpen Art von Trump klar ist: Ein zerstrittenes, schwaches Europa ist der größte Segen für alle anderen. Die Großen dieser Welt können leicht einzelne Nationalstaaten in die Knie zwingen, beißen sich aber an einem geeinten Europa mit seiner gesammelten Wirtschaftskraft die Zähne aus.

Der Choleriker Trump hat auch kritischen Europäern die Augen geöffnet – selbst wenn sich Joe Biden sich zwischendurch kuschelweich gibt.

Nutzt diesen schrillen Weckruf und macht es endlich richtig: Selbstbewusst – wartet nicht immer mit treuherzigem Dackelblick auf amerikanische Schützenhilfe; effektiv - schaut aufs Große und nicht auf Duschköpfe, Staubsauger und Allergen-Speisekarten; und mit Augenmaß - setzt in der Flüchtlingspolitik auf die Kraft der Mitte, also weder sperrangelweit offene Haustüren noch überzogene Festungs-Politik.

Europa hätte noch Chancen, die (eigene) Zukunft zu gestalten. Grenzt schon an hirnverbrannte Blödheit, wenn sich Europa im Klimaverbesserungsrausch von der einst blühenden Autoindustrie und Zulieferbetrieben verabschiedet und zusieht, wie China, Japan und Indien hier diesen Vormachtplatz bereits eingenommen haben. Die Chance, den Spieß umzudrehen besteht noch!!!!! Vermasselt es jetzt bloß nicht, meint der Rabe.

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