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Pechschwarzer Tag für die Steuerzahler in Europa

Aktualisiert: 12. Dez 2018




Als ich jüngst viele Bänker, Börsenjongleure, Konzernvorstände und Immobilienhaie vor Freude hin und her hüpften sah, wunderte ich mich. Beim zweiten Hingucker war es mir klar warum: .... weil sich die Lobbyisten gegen Hausverstand und steuerzahlendem Kleinbürgertum durchgesetzt hatten. Was war denn da geschehen, kurz nach dem 2018er Black Friday? Es war das AUS für die Transaktionssteuer und das AUS für die Digitalsteuer, zumindest für viele künftige Jahre. Also können weiter legal Gewinne steuerschonend verschoben werden. Also können Computer in Millisekunden Millionengewinne bei Aktienmanipulationen einstreifen und die Spekulanten, ohne je auch nur einmal richtig gearbeitet zu haben, Multimillionäre werden.


Haben die Gottsöbersten denn nichts aus vergangenen Finanzkrisen gelernt? Vergessen sind die Zusammenbrüche und milliardenschweren Rettungsaktionen? Immer wieder hörte ich vom Fensterbankerl aus, wie sich Politiker über die Eindämmung der Spekulationen unterhielten. Das AUS der Transaktionssteuer ist ein kapitales Versagen der Politik. Muss es denn erst wieder richtig krachen, bevor die wild gewordene Finanzwirtschaft eingebremst wird?


Wir Raben sind als Schlaumeier bekannt. Deshalb schaffen und beschließen wir im Rabenland VORHER vernünftige Regeln, damit wir nicht NACHHER mit vielen Milliarden die Schäden wegräumen müssen.


Und eines sollte euch allen klar sein: Das geht alles, wirklich alles, auf Kosten der vielen kleinen und fleißig arbeitenden Steuerzahler, die dann den Pfusch und den angerichteten Politschaden bezahlen müssen. Aber ihr Europäer mit den Brüssellobisten redet lieber über weltbewegend wichtige Dinge, wie Plastiksackerln, Bananenrundungen und Strohhalme....

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